In Bienentagebuch/ Familie & Waldorf

ein Fingerhütchen voll Brombeernektar

Na, auch ein Fingerhütchen voll Brombeernektar zum Frühstück gefällig? Dann kommt doch mal mit…
Meine Kinder beobachten gerne, wohin unsere Bienchen fliegen, verfolgen sie mit den Augen und oftmals auch mit ihren flinken Beinen. Meine sind zwar nicht ganz so flink, ich hab` trotzdem auch mal versucht und meine Beine mussten auch gar nicht so weit laufen – nur ein paar Schritte bis zu den Brombeeren, die wild und frech und wunderbar um`s Haus herum wachsen. Im letzten Beitrag habe ich erzählt, dass man an der Farbe der Pollenhöschen erahnen kann, wo die Bienen zum Sammeln waren. Jetzt weiß ich: wer an Brombeerblüten nascht, bekommt schicke elfenbeinfarbene Pollenhöschen angezogen, guckt mal:

Sommerbienen leben nur wenige Wochen (Winterbienen dagegen mehrere Monate) – an den ausgefransten Flügelrändern kann man erkennen, dass es sich schon um eine etwas betagte Biene handelt. Da wir einen drei Wochen alten Naturschwarm beherbergen, leben derzeit also nur ältere Bienen bei uns. Erste junge Arbeiterinnen müssten eigentlich in den kommenden Tage schlüpfen. Die Königin kann mehrere Jahre leben und bis zu 2000 Eier pro Tag legen – unglaublich, hm? Arbeiterbienen brauchen 21 Tage bis zum Schlupf, Drohnen 24 Tage, Königinnen nur 16 Tage

Sonnige Feriengrüße,

Michèle ♥