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über mich

Hallo – schön, dass du hier bist! Ich bin Michèle, mein Kopf steckt meist in den Wolken, meine Füße gerne in dicken Wollstrümpfen und der Rest von mir am allerliebsten in einem selbst genähten Leinenkleidchen. Ich mag melancholische Nebelschleier, die frühmorgens über weiten Wiesen hängen (am liebsten mit einer großen Schafherde drauf), ich baue gerne Luftschlösser, mag alte Möbelstücke und mein rabenschwarzes Hollandrad. Ich sammle schönes Töpfergeschirr, alte Nähkästchen, Pusteblumenschirmchen in Einmachgläsern, mag Bücherstapel, Musik von den Milk Carton Kids, Agnes Obel, Emily Barker,  Angus & Julia Stone,… und sanft-matte Puderfarben. Ich bin bis über beide Ohren in unsere Katzen verliebt, mag gute Schokolade, den Duft von frisch gemahlenem Kaffee (trinke aber lieber Tee). Mein größtes Glück ist aber: Mama zu sein.

Meine Kindheit verbrachte ich in großer Geborgenheit in den Armen meiner Oma und in einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb. Ich zehre noch heute von den Erinnerungen an diese behütete Kindheit und bin meiner Oma dankbar, dass sie so viel Liebe & Wärme in meinem Herzen hinterließ – ich denke beinahe jeden Tag an sie, vielleicht sogar jeden Tag… Ganz besonders aber dann, wenn ich sehr traurig oder sehr glücklich bin.

Mein Mann und ich haben sechs Kinder, mit zu unserer Familie gehören unser Hund Wanja und die drei Katzen Alva, Maschenka und Aishe –  inzwischen auch drei Bienenvölker. Familie ist das, um was sich meine Welt und mein Herz dreht.
Von Beruf bin ich Kindergärtnerin (eigentlich). Am Waldorfkindergartenseminar in Stuttgart besuchte ich einige Jahre nach meiner Erzieherinnenausbildung eine zweijährige Weiterbildung in Waldorfpädagogik, hängte meinen Beruf aber vorübergehend an den Nagel, um mich sozusagen um meinen eigenen Kindergarten zu Hause kümmern zu können.

Die Zuneigung zur Handarbeit legte mir meine Oma in die Wiege – sie war mit Leib & Seele Schneiderin. Einen Teil meiner Kindheit verbrachte ich mit ihr im Nähstübchen. Das warme Gefühl im Bauch, ein Kleidchen von Oma genäht und gleich nach dem letzten Nadelstich von ihr mit einem liebevollen Lächeln über meinen Kopf gestreift zu bekommen, werde ich niemals vergessen. Heute macht es mich glücklich, etwas mit meinen Händen zu erschaffen – Handarbeiten gehören zu meinem Leben.

Die Liebe zur Fotografie schlich sich etwas später und leiser in mein Leben, wurde mit unseren Kindern aber umso lauter und begleitet mich inzwischen täglich, glücklicherweise oft privat und beruflich.
Im Verlauf der letzten Jahre entstanden einige Bücher, die ich mit viel Liebe, Bildergeschichten und teilweise auch mit meinen Handarbeiten füllen durfte und weil es die letzten Jahre auch immer so war, bin ich gespannt und freue mich auf all das, welche Herausforderungen, Ideen und Überraschungen mir im Leben so in den Schoß fallen möchten

Michèle