meine Bildergeschichten

Bildergeschichten, natürliche Familienfotografie

Auch wenn ich mich momentan glücklich schätze, so viele schöne Buchprojekte fotografieren zu dürfen, so schlägt mein Herz doch auch besonders laut für die Familienfotografie. Den Zauber der Neugeborenenzeit, Kindheit, Familie werden, Familie sein – diese Lebensphasen in achtsamer Weise mit der Kamera zu begleiten, Erinnerungen sammeln, festhalten und wie einen Schatz behüten, ist mir durch meine Kinder wichtig und lieb geworden.
Als Mutter habe ich meine ganz eigenartige Beziehung und Liebe zur Fotografie entdeckt und finde nach und nach mehr zu (m)einer Bildsprache: authentisch, natürlich, achtsam.
Einen wichtigen Anteil an dieser Bildsprache besitzt die Bild-Nachbearbeitung – jede Aufnahme nehme ich mir zu Hause am Schreibtisch noch einmal zu Herzen und in die Hand. Den beim Fotografieren eingefangenen Moment und seine ganz ihm eigene Stimmung, versuche ich in der Bildbearbeitung zu untermalen. In meinen vielen Blog-Bildergeschichten ist das Zusammenspiel dieser beider Bereiche vielleicht erkennbar.

Bildergeschichten, authentische Familienfotografie

Ich fotografiere bewusst nicht in einem Fotostudio, verwende kein Blitzlicht und keinerlei künstliche Hintergründe. Ich fotografiere entweder in eurem Zuhause, bei einem Spaziergang in der Natur oder an einem anderen Ort, an dem ihr euch wohl und geborgen fühlt. Ich liebe das natürliche Licht genauso wie die Schattenseiten, die Lebendigkeit und den Kontrast, die beides mit sich bringt – genau wie im echten Leben. Ohne die Stille zwischen den Tönen erklingt keine Melodie, im Familienalltag ist es doch irgendwie genauso…

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Seit einiger Zeit hört oder liest man neue Begriffe für moderne fotografische Stile im Bereich der Familienfotografie – Lifestyle- und dokumentarische Fotografie sind sehr beliebt und heben sich von der ausschließlich inszenierten Studiofotografie, in der man nichts dem Zufall und schon gar nicht dem Alltag überlässt, in besonderer Weise ab. In der Studiofotografie habe ich mich nie beheimatet gefühlt, aber es fällt mir auch nicht leicht, mich und meine Sichtweise mit einem anderen Begriff zu definieren, mich davon leiten oder vielleicht sogar einengen zu lassen. Mein fotografisches Zuhause ist wohl in beiden Bereichen zu finden – in der Lifestyle- und auch in der dokumentarischen Fotografie. Was mir wichtig ist, wenn ich Familien und vor allem Kinder fotografiere: ich möchte in erster Linie die Schönheit und Liebe im Alltag finden, sehen und in emotionalen Bildergeschichten festhalten, es mir aber nicht nehmen zu lassen, in sanfter Art und Weise meinem Gefühl nachgeben dürfen, auch einmal in den Moment einzugreifen*.
Die Rosinchen im Lebens, an die man sich immer wieder erinnern möchte, verbergen sich meist in Alltagsmomenten. Viele davon möchte man als Eltern insgeheim am liebsten in ein Marmeladenglas schließen. Genau das möchte ich gerne tun: kostbare Alltagsmomente mitsamt seinem süßen Duft in ein Marmeladenglas füllen.
Seit ich meine Kinder staunend beim Großwerden begleiten darf und zugleich wehmütig Stück um Stück Abschied von ihrer Kindheit nehme, mich im Wurzeln-Geben und Loslassen übe, weiß ich um die Kostbarkeit solcher Momentaufnahmen.

Bildergeschichten, möglichst natürliche Ausschnitte aus dem Leben in Kombination mit dem ein oder anderen liebevoll gestalteten Moment (z.B. ein hübsch in Szene gesetzter Babybauch) konserviere in meinen Bildergeschichten wie in einem Marmeladenglas. Man braucht nur den Deckel zu heben und der süße Duft weht einem augenblicklich wieder um die Nase (und ins Herz).

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Schwangerschaft & Wochenbett, Mutterschaft, Kindheit und Familienalltag bewegen mich und liegen mir am Herzen, ist es doch das, was mich selbst seit mehr als 25 Jahren begleitet, berührt, prägt, aus macht… Als Mama von sechs Kindern kann ich mich in diese sehr besonderen Lebensphasen mit dem Herzen einfühlen und Momente erspüren, sehen und mit meiner Kamera in Bildern festhalten, die diese Zeit so Wunder-voll machen. Wenn du magst, auch eure ♥

natürliche Portraitaufnahmen

*Im Gegensatz zu Studiofotografen geben dokumentarisch arbeitende Fotografen keinerlei Anweisungen, greifen nicht ins Geschehen ein, fotografieren bewusst lediglich das, was sich vor ihrem Auge abspielt und lebt (wobei ich davon überzeugt bin, dass sich die Momente allein durch die Anwesenheit eines Fotografen anders, nicht komplett authentisch gestalten, als an gewöhnlichen Tagen). Dokumentarische Fotografen schieben keine bunten Plastikwäschekörbe aus dem Blickfeld, genauso wenig wie den Stapel Getränkekisten und die Packung Klopapier, die noch vom Einkauf im Flur stehen – sie fangen rein beobachtete Gegebenheiten ein. Ich schaue mir solche Bilderserien gerne an, mich persönlich würde diese Weise jedoch zu sehr einschränken. Ich möchte mir z.B. die Freiheit lassen, Empfehlungen zur Kleidung geben zu dürfen oder mit achtsamen Worten einen „schönen“ Moment herbei führen, der sich durch eine achtsame Gestaltung jedoch nicht fremd anfühlt und natürliche Bildszenen ermöglichen, die sich harmonisch mit in die authentischen Aufnahmen einreihen